Deutsche Telekom wird von Vodafone attackiert

8. November 2010

Die Deutsche Telekom als ehemaliger Monopolist behindert den freien Wettbewerb.

Um den Zugang auf den Festnetzmarkt in abgelegenen Gebieten zu erschweren missbraucht die Telekom ihre Marktführerschaft. Vodafone beklagt Schlamperei bei der deutschen Telekom. Ein Drittel neuer Vodafone-Kunden werden in bestimmten Gebieten nicht freigeschaltet.

Seit 2008 bietet die Deutsche Telekom das sogenannte Vorleistungsprodukt der Konkurrenz an. Die Wettbewerber mieten große Netzteile von der deutschen Telekom an. Die Vodafone-Kunden  bekommen damit schnelle DSL-Anschlüsse gesichert. Bei VDSL-Anschlüssen ist man auf das schnelle Internet angewiesen. Pro Monat und Kunde zahlt Vodafone an Telekom 18,32 Euro dafür. Bis zu 40.000 Kunden von Vodafone wurden von der Telekom nie bedient.

Die Telekom erklärte, es werden mit den Verbänden VATM und Breko sowie Vodafone sehr konstruktive Gespräche geführt, um die Qualität im Vorleistungsprozess weiter zu verbessern. Die aktuellen Probleme werden auf ein neues Computersystem zurückgeführt. Anfang des Jahres gab es Probleme laut dem Bonner Konzern. Das System laufe inzwischen aber stabil.

Alte Handys sind wichtige Rohstofflieferanten!

25. Oktober 2010

Nach vorsichtigen Schätzungen kommen jährlich etwa 5.000 Tonnen Elektronikschrott allein durch Mobilfunkgeräte in Deutschland zusammen. Ein Großteil davon findet dabei nicht in den Rohstoffkreislauf zurück. Damit ist eine erheblich höherwertige Wiederverwendung von Rohstoffen möglich ist, sollten Mobilfunkgeräte direkt einsammelt werden  Die gemischte Altgeräte-Sammlung am Wertstoffhof kann dies nicht leisten.

Ein Handy besteht unter anderem aus schwer abbaubaren Stoffen. Aluminium, Beryllium, Blei, Chromoxid, Flüssigkristalle, Gold, Kobalt, Lithium-Verbindungen, Mangan, Molybdän, Phosphor, Wolfram, und Zinn können sich im menschlichen Körper ablagern. Für die Menschen sind diese Stoffe gefährlich, sobald sie über das Grundwasser, die Luft oder den Erdboden in die Umwelt gelangen.

Hochwertiges Recycling wird durch getrennte Sammlung möglich. Die Handys werden dabei fachgerecht zerlegt, Kunststoffteile entfernt und die restliche Elektronik mechanisch zerkleinert. Die einzelnen Bestandteile wie z. Bsp. die wertvolle Leiterplatte werden abgetrennt. Das Recycling schont die Edelmetall-Ressourcen. Gefährliche Schwermetalle werden entsorgt und die Kunststoffbestandteile zur Energiegewinnung verbrannt.

Die häufigsten Materialien eines durchschnittlichen Handys (Quelle: NOKIA-Studie 2005):

1 % Flammschutzmittel

2 % Polyphenylensulfid (PPS)

3 % Silber-, Zink- und Nickelverbindungen

3 % Eisen

9 % Epoxydharz

10 % Silizium-Kunststoffe

15 % Kupfer u. seine Verbindungen

16 % Keramik

29 % Acrylnitril-Butadien-Styrol-Polycarbonat (ABS-PC)

4 % Sonstiges

8 % andere Kunststoffe

Keine Exklusivrechte mehr für Deutsche Telekom an iPhone

17. September 2010

Ab Oktober 2010 wird Apples iPhone nicht mehr exklusiv bei der Deutsche Telekom angeboten. Auch Vodafone und O2 bieten zukünftig das iPhone an. Das Exklusivrecht der deutschen Telekom wurde nicht verlängert.

Seit November 2007 hält die Deutsche Telekom bereits das Exklusivrecht am Smartphone der Firma Apple. Über 1,9 Millionen  Apple iPhones wurden in Deutschland verkauft. Das vergangene Geschäftsquartal ergab für die Deutsche Telekom einen Gewinn von 6,1 Prozent.

37 Millionen Mobilkunden werden laut eigenen Angaben von der deutschen Telekom versorgt. Vodafone Deutschland gibt 34,9 Millionen und O2 ca. 16,3 Millionen Kunden an.

Bis zu neun Wochen warten Kunden der deutschen Telekom auf ihr IPhone 4 beklagte sich Niek Jan van Damme, Managing Director bei Deutsche Telekom.

Die Deutsche Telekom startet De-Mail

19. Juli 2010

Nach dem Internet-Dienstleister 1& 1, Betreiber von web.de und gmx.de, startet auch die Deutsche Telekom ab sofort mit der kostenlosen Vorregistrierung der persönlichen De-Mail-Adresse. Rechtsverbindliche Briefe an Behörden und Anwälte und klassische Einschreiben mit Eingangsbestätigung werden dann über Internet möglich sein. Dafür ist die Registrierung mit dem Personalausweis erforderlich. Das Ziel der De-Mail ist es, ein rechtsverbindliches, terminrelevantes und sensibles Dokumente zu versenden.

Der sichere Versand beginnt 2011 nach der Verabschiedung des Bürgerportal-Gesetzes durch den Bundestag. Die Berechnungen ergeben einen deutschlandweiten Versand von bis zu zehn Milliarden Briefsendungen per De-Mail. Die Deutsche Telekom hat dabei vor allem die elektronische Geschäftspost im Visier. Der Einsatz von De-Mail gibt aber nur einen Sinn, wenn auch die Privatkunden neben den interessierten Geschäftskunden diesen neuen Service nutzen.

Der Registrierungsprozess ist sehr aufwendig und kostet irgendwann Geld. Unter dem Namen De-Mail sollen die vergleichbaren Dienste der Deutschen Post deutlich günstiger angeboten werden. Das einheitliche Muster für die De-Mail-Adresse: vorname.nachname@anbieter.de-mail.de. Häufige Nachnahmen ergänzt man mit Ziffern. Bei aktuellen Mobilfunkgeräten mit Internetzugang (Smartphones) ist De-Mail ebenso möglich

iPhone 4G-Vorverkauf legt Online-Seite lahm

17. Juni 2010

Das neue iPhone 4G verkauft sich am ersten Tag 600 000. Der US-Computerhersteller Apple konnte am zweiten Verkaufstag keine Vorbestellungen im Internet mehr annehmen.

Die Verkaufszahlen des iPhones der vierten Generation übertreffen alle Erwartungen. Die Apple –Aktie stieg um 2,5 Prozent.

Der Großrechner der Deutschen Telekom wurde teilweise lahmgelegt. Die Internetseite  zeigte den Kunden Fehlermeldungen an. Die Nachfrage ist zehnmal so hoch wie bei der Einführung des Vorgängermodells iPhone 3GS im Juni 2009. Eine Verzögerung bei der  geplanten Auslieferung der Geräte am 24. Juni kann nicht ausgeschlossen werden, erklärte der Konzern-Sprecher von Telekom.

Über den Wolken telefonieren?

13. Juni 2010

Seit 2008 ist das Telefonieren im Flugzeug bei Fluggesellschaften, die ihren rechtlichen Sitz in Deutschland haben, erlaubt. Die technische Voraussetzung ist das von der EASA (Europäische Agentur für Flugsicherheit) zugelassene OnAir-System. Auch Internet-Verbindungen per W-LAN sind möglich. Das jeweilige Flugzeug stellt einen Hotspot zur Verfügung.

Aber trotz Zulassung will die Lufthansa weiterhin Telefonate an Bord nicht erlauben. Die überwiegende Mehrzahl der Fluggäste fühle sich von den Telefonaten belästigt. Einzelne Fluggesellschaften scheuen zusätzliche Kosten beim immer größer werdenden Sparzwang. Die Investitionen erhöhen die Flugpreise und damit die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Billigfluglinien.

Seit Mitte Februar 2010 bietet die Airline Oman Air Handy- und Laptopnutzung im Flugzeug an. Die A330-Flugzeuge von Oman Air nutzen das neue Breitbandsystem ALNA V2. Der Anbieter Honeywell mit der SwiftBroadBand-Lösung ermöglicht Telefonieren und Surfen im Internet. Dabei ist die ständige Benutzung des Mobilfunkgerätes nicht erlaubt. Ruhezeiten werden vorab festgelegt und nachts gilt ein totales Handysprechverbot.

Strandurlaub ohne iPad!

6. Juni 2010

Bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Außentemperaturen aktiviert sich beim iPad der Hitzeschutz. Das Hightechgerät schaltet sich zum Abkühlen ab. Probleme mit dem iPad am Strand sind vorprogrammiert. Erst nach ca. 30 Minuten kann das Gerät wieder eingeschaltet werden. Bei 25 Grad Wärme im Freien schaltet sich das Apple-Tablet automatisch ab.

Wie beim iPhone gibt Apple mögliche Betriebstemperaturen bis 35 Grad Celsius an. Apple Handys bereiten bislang keine Schwierigkeiten. Die größere Angriffsfläche beim iPad  scheint dafür die Ursache zu sein. Auch der eingebaute leistungsstarke Apple A4-Prozessor erzeugt deutlich mehr Wärme. Einfachste und schnellste Lösung: iPad in den Kühlschrank legen!

Das wunderbare Funkloch!

1. Juni 2010

Überall und zu jederzeit erreichbar – Handy und Internet machen das möglich. Sich diesem Standard zu entziehen heißt etwas zu versäumen. Viele können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. Das Gefühl nicht immer erreichbar zu sein, im Beruf sonst etwas zu verpassen, überwiegt bei diesem Personenkreis. Aber Studien belegen, diese Personen können schlechter abschalten.

Es gibt bereits Veranstalter, die mit einem „klingelfreien Urlaub“ werben. Unter den Angeboten findet man exotische Reiseziele wie Bali, Island, Australien, Kanada und Namibia.

Aber auch beim Wandern zwischen Templin und Prenzlau bietet sich diese neue Urlaubsform an. Im Land Brandenburg werden auf Anfrage Ziele wie die „Bischofstour“ ohne Netzzugang gebucht.

Bei 58 Prozent leidet, laut einer Umfrage, die Erholung, wenn das Mobilfunkgerät benutzt wird. 84 Prozent der Befragten sehen ihren Urlaub beeinträchtigt, wenn sie beruflich per Handy erreichbar sind. Das Handy an der Hotelrezeption abgeben, ja, aber dann doch einen W-Lan-Zugang im Hotel buchen, um in aller Abgeschiedenheit zu arbeiten. Diese Variante findet immer mehr Anhänger.

Das Aus für „Courier“ von Microsoft auf dem Tablet-Computer-Markt

20. Mai 2010

Microsoft hat die Entwicklung des Prototyps „Courier“ eingestellt. Das Tablet-PC sollte gegen das iPad von Apple Paroli bieten. Hewlett-Packard (HP) hatte gemeinsame Pläne mit Microsoft. Die Unzufriedenheit mit der Software aus dem Hause Microsoft war zu groß. Nach der Übernahme des Smartphone-Herstellers Palm setzt der Hardware Riese HP statt auf Windows 7 jetzt auf das mobile Betriebssystem Palm OS.

Microsoft und seine Partner versuchen seit Jahren erfolglos sich auf dem Markt der Tablet-Computer mit den berührungsempfindlichen Bildschirmen zu etablieren. Das Ende von dem Projekt Courier bedeutet aber nicht das Aus für die Tablet-Ambitionen von Microsoft. Man arbeitet an zahlreichen neuen Projekten wie „Slate“. Eine Kombination von Stylus- und Multitouch-Technologie befindet sich im Entwicklungsstadium bei Microsoft.

Preise für das iPad in Deutschland

16. Mai 2010

Apple gelang es mit dem neuen iPad den ganzen Markt aufzumischen. Die neuste iPad-Version in den USA mit einer schnelleren Internetverbindung kostet 130 Dollar mehr. Sie findet deutlich weniger Abnehmer als die Basisvariante des iPads. Ab 28. Mai ist das iPad auch außerhalb der USA erhältlich. Die günstigste Variante (16 Gigabyte) kostet 499 Euro in Deutschland.

Bisher waren die Preise für MacBooks und iMacs immer etwas günstiger als in den USA. Das Abweichen der bisherigen Preispolitik von Apple mag an dem Kursverhältnissen vom Euro zum Dollar liegen. Das teuerste iPad-Modell mit 64 Gigabyte-Chip und UMTS liegt bei 814 Euro.

Die beiden Telekom-Konkurrenten Vodafone und O2 stellen vorerst die benötigten 3G-Micro-Sim-Karten zur Verfügung. Die billigste Variante bittet O2. Flatrates kosten über den Apple-Store 25 Euro bei O2 und 29,95 Euro bei Vodafone. Auf der Info-Seite für das 3 G-iPad von Apple ist aber auch schon das T-Mobile-Logo zu finden. Voraussichtlich 34,95 Euro monatlich zahlt man dann für die Xtra web`n`walk Flat Special monatlich bei Telecom.

Apps und damit Konsum spielen beim neuen iPad eine immer größere Rolle. Bis in zwei Jahren wird ein iPad, bzw. eine Variante, neben den Zeitschriften in jedem gehobenen Haushalt liegen. Man greift wie zur Fernbedienung des Fernsehers um E-Mails zu lesen oder Youtube-Fernsehen anzuklicken. Der Preis dieses kleinen Tabletts liegt dann vermutlich unter 200 Euro.